Der grüne Smoothie: was wir für unsere Gesundheit und unseren Ernährungsplan gelernt haben

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Janine

In den vergangenen 8 Wochen haben wir mit grünen Smoothies herum experimentiert. Frühjahrsputz war nicht nur Zuhause, sondern auch für den Körper angesagt. Da kam uns der aktuelle Detox-Trend mit grünen Smoothies gerade recht- höchste Zeit, diese giftgrünen Wundergetränke einmal auszuprobieren!

Lest nun welche Erfahrungen wir mit selbgemachten Smoothies gemacht haben und was wir daraus gelernt haben.

 

1. Mit der richtigen Lektüre startet man viel besser

Zuerst haben wir uns überlegt, dass wir auf jeden Fall mehr Infos über die grünen Smoothies benötigen – also her mit der Lektüre! Was wir Euch als grüne Smoothie Beginner bestens empfehlen können, sind die Bücher von Victoria Boutenko.

Victoria Boutenko's Green for Life

Victoria Boutenko’s Green for Life

Sie gilt als Mutter aller grünen Smoothies und gibt ihre jahrelange Erfahrung damit anhand ihrer Bücher und auf ihrem Blog rawfamily.com weiter. Ihre Literatur ist absolut lesenswert, auch wenn wir beim Lesen gleich bemerkten, dass es sich um eine amerikanische Autorin handelt. Was heißen will, dass ihr Schreibstil recht euphorisch, überschwänglich und manchmal einen Tick übertrieben wirkt – eben typisch amerikanisch. Danach sollen die grünen Smoothies gar Krebs heilen können und sowieso das Wundermittel gegen vielfältige Krankheiten sein. Soweit würden wir nun nicht gehen, aber die Bücher machen zumindest Lust, das giftgrüne Zeug einmal auszuprobieren und liefern erste Inspiration für grüne Smoothie Rezepte.

Der Watermelon Strawberry Refresher- einer unserer Lieblinge für den Sommer

Der Watermelon Strawberry Refresher- einer unserer Lieblinge für den Sommer

Diese findet man auch zahlreich in dem gerade erschienen Buch von Candice Kumai mit dem Titel “Clean Green Drinks” . Das Buch gibt’s zwar vorerst nur in Englischer Sprache, aber die Rezepte sind schnell übersetzt und die Texte leicht verständlich geschrieben. Clean Green Drinks ist sehr ansprechend gestaltet und bietet vor allem eine optimale praktische Anleitung zur Zubereitung von supergesunden Smoothies und Säften, da es mehr als 100 Rezepte dazu enthält. Als Studentinnen hätten wir gesagt, Victoria Boutenko ist die Theorie und Candice Kumai die Praxis!

Auch Attila Hildmann hat in seinem aktuellen Buch “vegan for youth” ein paar gute Rezepte für das grüne Wundergetränk. Unser Lieblingsdrink ist der Weizengras-Limetten-Shake von Seite 218.

2. Ein leistungsstarker Mixer ist das A und O

Das A und O neben den Zutaten für grüne Smoothies ist ein guter Mixer für die Zubereitung. Frau Boutenko empfiehlt in ihren Büchern die Geräte der Marke Vitamix, die allerdings mit einem Preis ab 600 Euro (siehe Amazon.de) recht teuer sind.

Frau Kumai hingegen stellt in ihrem Buch ein breites Spektrum von unterschiedlich teuren Mixern verschiedener Marken vor. Hier ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, das einzige Manko: nach unseren Recherchen leider nicht auf dem deutschen Markt verfügbar. Verschiedene Blogs im Internet empfehlen hauptsächlich Profi-Mixer, die für den Privatverbraucher aus unserer Sicht einfach zu preisintensiv sind.

Der Profi Cook ist eine solide Anschaffung für den Anfang

Der Profi Cook ist eine solide Anschaffung für den Anfang

Ob ein Mixer für die Herstellung von feinpürierten Smoothies geeignet ist, lässt sich am besten anhand der Leistung  in Umdrehungen pro Minute messen. Geräte, die eine Umdrehungsleistung von 25.000/Minute erreichen, sind wohl für die grüne Smoothie Produktion geeignet, da ab diesem Wert eine feine Pürierung, bei der die Zellwände des Pflanzengrüns aufgebrochen und somit die Nährstoffe vollumfänglich freigesetzt werden, erreicht wird. Bei einer  niedrigeren Umdrehungsleistung ist es eher so, dass die im Pflanzengrün enthaltenden Nährstoffe wahrscheinlich unverdauter unseren Organismus wieder verlassen.

Nun war uns eine Investition von ca. 600 Euro für einen Mixer allerdings etwas viel und so machten wir uns auf die Suche nach einer günstigeren Alternative. Wir sind bei unseren Recherchen im Netz auf den Profi Cook Universalmixer gestoßen, der sich mit rund 80 Euro als Schnäppchen darstellte. Die mehr als 300 Rezensionen boten eine solide Grundlage, um die Eignung zur Herstellung von grünen Smoothies festzustellen und überzeugten uns zum Kauf des Geräts. Er bringt zwar nicht ganz die 25.000 Umdrehungen/Minute auf’s Parkett, aber mithilfe der Turbotaste immerhin 17.000. Der Profi Cook macht einen hochwertigen und robusten Eindruck. Der abnehmbare Gefäßteil besteht aus Glas, wodurch er natürlich etwas schwerer ist, aber wir bevorzugen Glas vor Plastik – von daher ist das top! Das Gerät lässt sich schnell auseinander bauen und

ist einfach zu reinigen, bei einer täglichen Anwendung ist das echt Gold wert. Und wenn man die Zutaten mehrerer Minuten im Turbogang zermahlen lässt, kommt eine fein pürierte Masse am Ende heraus – die mal mehr und mal weniger gut schmeckt, aber dazu später mehr. Als Küchenaccessoire macht der Profi Cook auch Einiges her, man kann ihn gut auf der Küchenzeile dauerhaft stehen lassen, denn er hat nicht nur einen guten und hochwertigen Look, durch seinen festen Stand, kann man auch wie gewohnt auf der Zeile arbeiten, ohne dass der Mixer umfällt. Zum Starten taugt das Gerät allemal und an die Geräuschkulisse gewöhnt man sich!

3.  Bio-Zutaten sind ein MUSS

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte auch beim Kauf von grüne-Smoothie-Zutaten genauer hinschauen!

Mit den richtigen Zutaten gelingt ein Smoothie immer

Mit den richtigen Zutaten gelingt ein Smoothie immer

Wir empfehlen, unbedingt Gemüse und Obst in Bio-Qualität zu kaufen und Produkte aus der Region zu bevorzugen. Saisonal zu kaufen macht auch in jedem Fall Sinn. Bekannte, große Bio-Supermärkte gibt es überall – wir kaufen beispielsweise gerne im Alnatura und denn’s Bio-Supermarkt ein. Es lohnt sich allerdings ebenso, auf kleinere „Tante-Emma-Lädchen“ zu achten. Wir haben beispielsweise einen ganz tollen Bio-Laden im Einkaufszentrum um die Ecke entdeckt, wo es wirklich leckere und auch vegane Bio-Produkte gibt. Bei „gut zum Leben“ gibt es immer tolle Sachen zum Probieren und die Verkäuferinnen sind sehr gut über ihre Produkte informiert und beraten äußerst freundlich. Hier wird einem auch ein ganz besonderer Service geboten- man kann hier eine selbst zusammengestellte Gemüse- und Obstkiste im Abo bestellen. Lieferadresse und Liefertermin sind flexibel, so dass man auch berufstätig, eine termingerechte Lieferung sicherstellen kann. So haben wir auch immer genügend Obst und Gemüse für unsere Smoothies zu Hause-perfekt! Wir haben festgestellt, dass Bio-Gemüse und Bio-Obst schneller schlecht werden (ist ja auch klar, weil keine Pestizide und so)- also lieber weniger und dafür öfters einkaufen. Das ist zwar erst einmal eine Umstellung, lohnt sich aber! Stellt euch auch darauf ein, dass Lebensmittel kleine Makel haben dürfen – das ist gesünder als perfekt aussehendes Obst und Gemüse zu kaufen, denn dieses Aussehen kommt meist lediglich durch die Behandlung mit Pestiziden etc. zustande.

4. Die Mischung macht’s

Als wir mit grünen Smoothies anfingen, haben wir vor allem eigene Rezepte ausprobiert- da war der ein oder andere Fail dabei! Zum Teil waren unsere Eigenkreationen geschmacklich nicht genießbar.

Um hier zu genießbaren Ergebnissen zu kommen, braucht es seine Zeit, bis man ein Händchen für passende Rezepturen entwickelt hat. Wer die nicht hat, kann sich an die Rezepte von Candice Kumai halten- die sind alle super lecker und gelingen sofort! Viele unserer Lieblingssmoothies sind nach den Rezepturen von Candice, wie zum Beispiel der Strawberry-Watermelon-Refresher von Seite 62 (Sommergetränk 2014!).

Als grundsätzliches Mischverhältnis empfehlen wir mindestens 60% reifes Obst und maximal 40% Pflanzengrün. Lieber mehr Obst, da man das Getränk sonst nicht so gut runter bekommt (und eventuell kommt es sonst auch wieder hoch). Eine Anleitung zum Mischen für Anfänger mit Inspirationen für Zutaten haben wir Euch in einer übersichtlichen Infografik zusammengestellt:

erstellt mit www.easel.ly

erstellt mit www.easel.ly

5. Mit coolen Trinkbehältern werden Smoothies zum Lifestyle

Die meisten Smoothie Rezepte ergeben 2 oder mehr Portionen – also was macht man mit dem Rest, wenn man nur eine Portion trinkt?

Das haben wir uns auch gefragt und gleich mit dem Stöbern im Internet nach geeigneten Aufbewahrungsbehältnissen begonnen. Bei Instagram sieht man überall diese tollen Smoothie Jars, die wollten wir auch haben! Doch schnell kam die Ernüchterung, viele der gefundenen Produkte werden nicht nach Deutschland, nicht mal nach Europa geliefert. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel! Bei EcoJarz wird auch nach Germany geliefert. Hier gibt es tolle Deckel und Zubehör für Einweckgläser, die aus einem gewöhnlichen Glas ein stylisches und ökologisch wertvolles Smoothie Jar zaubern! Das finden wir klasse, denn das macht das Smoothie Trinken zu einem nachhaltigen und giftstofffreien Genuss. So enthalten die Produkte von EcoJarz keine Giftstoffe wie BPA (Bisphenol A) und Phthalat, die in die Smoothies übergehen können und mitkonsumiert würden.

Wir haben uns gleich die Deckel bei EcoJarz bestellt – hoffentlich passen sie auch für die in Deutschland handelsüblichen Einweckgläser! Falls nicht, werden die Gläser von “ball” und “kerr” angeschafft. Wie auch immer -wir werden Euch davon berichten.

6. Es fühlt sich super an

Alle Smoothie Experten berichten, dass man nach einer Weile von innen heraus glänzt

– nun ja, da sind wir scheinbar noch nicht angekommen, aber was auf sich bemerkbar macht, ist ein besseres Hautbild, sowie Verbesserung der Verdauung. Weitere Verbesserungen konnten wir zudem bezüglich des allgemeinen Wohlbefindens und der Stimmungslage feststellen. Am Anfang, als wir mit eigenen Rezepturen experimentierten, konnten wir allerdings auch ein paar negative Reaktionen nach dem Trinken der Smoothies feststellen. Dazu gehörten vor allem Übelkeit, sowie Juckreiz und Pelzigkeit im Mund-und Rachenraum. Nach eigenen Umfragen im Freundeskreis seien das wohl Entgiftungserscheinungen und Reaktionen des Körpers auf den extremen Nährstoffschub durch grüne Smoothies, den der Körper bisher nicht gewohnt war. Andere meinten, es seien eventuell leichte allergische Reaktionen auf bestimmtes Gemüse oder Obst. Das Lustige war, dass wir beide gleich reagierten- aber wir sind ja auch Zwillinge! Da es keine heftigen Reaktion waren und sie nach einer kurzen Weile wieder verschwanden, gab es für uns keinen Grund, dem nachzugehen.

Ein Plus wiederum ist der Geschmack der grünen Smoothies. Richtig zubereitet schmecken sie einfach mega lecker! Also lieber gleich ein Rezeptebuch anschaffen und eigene Experimente sparen.

Unser Fazit zu grünen Smoothies: auf jeden Fall eine Bereicherung für unseren Ernährungsplan und unsere Gesundheit. Gerade jetzt im Sommer ist eine super Zeit, mit grünen Smoothies anzufangen und sie in die eigene Ernährungsroutine aufzunehmen. In unsere tägliche Ernnährung haben sie es jedenfalls  geschafft!

Janine & Nadine

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